📖 Akademie · Postmarketing

Print-Mailing per Dialogpost:
Formate & Kosten im Überblick

Von Best ADRESS · #dieKUNDENMACHER · Regensburg · September 2026

Ein gut gemachtes Print-Mailing landet auf dem Schreibtisch des Entscheiders – nicht im Spam-Ordner. Der günstigste Weg, adressierte Werbepost in Deutschland zu versenden, heißt Dialogpost. Dieser Beitrag erklärt verständlich, welche Formate es gibt, wie viele Sendungen Sie mindestens brauchen, was das Porto 2026 kostet – und welche Kosten viele bei der Kalkulation vergessen.

Was ist Dialogpost?

Dialogpost ist das Produkt der Deutschen Post für adressierte Werbesendungen in größeren Auflagen. Weil die Post gleich gestaltete, vorsortierte Mengen effizienter verarbeiten kann, liegt das Porto deutlich unter dem eines normalen Standardbriefs. Im Gegenzug müssen Sie ein paar Spielregeln einhalten – dafür senden Sie hunderte oder tausende Werbebriefe zum Bruchteil des Einzelporto.

Der entscheidende Vorteil gegenüber unadressierter Wurfwerbung: Jede Sendung trägt eine konkrete Empfängeradresse. Sie erreichen also genau die Betriebe, die Sie vorher selektiert haben – und können persönlich ansprechen.

Die Voraussetzungen kurz erklärt

Damit eine Aussendung als Dialogpost gilt, muss sie im Kern diese Bedingungen erfüllen:

  • Werblicher Inhalt – es geht um Werbung, nicht um individuelle Geschäftspost.
  • Einheitlichkeit – gleicher Absender, gleiches Format und gleiche Frankierung innerhalb eines Auftrags.
  • Automationsfähigkeit – die Sendungen müssen maschinell sortierbar sein.
  • PLZ-Sortierung – vorsortiert nach Postleitzahl eingeliefert.
  • Matrixcode-Frankierung – die maschinenlesbare Freimachung.

In der Praxis übernimmt das ein Lettershop oder Dienstleister für Sie – Sie liefern Inhalt und Adressen, den Rest erledigt der Versandpartner.

Die Formate im Überblick

Dialogpost gibt es in mehreren Formaten. Maße und Höchstgewicht entscheiden über den Preis:

Format Maße & Gewicht Porto ab (Stand 2026)
Standard150–235 × 90–125 mm, bis 5 mm dick, bis 50 g0,38 € (bis 20 g) · 0,42 € (bis 50 g)
Groß140–353 × 90–250 mm, bis 30 mm dick, bis 1.000 g0,54 € – 1,11 € (je nach Gewicht)
KarteKartenformatab 0,36 €

Alle Preise zzgl. USt. Stand 01.01.2026. Verbindlich ist stets die aktuelle Preisliste der Deutschen Post – Portopreise werden jährlich angepasst.

Wie viele Sendungen brauchen Sie?

Die Mindestmenge hängt davon ab, wie weit Sie streuen:

  • Bundesweit: ab 5.000 Sendungen.
  • Regional: ab 200 Sendungen je Leitregion – ideal für lokale und regionale Kampagnen.
  • Dialogpost EASY: für kleine Auflagen von 500 bis 4.999 Sendungen, gegen einen Zuschlag von 0,18 € je Sendung.

Gerade für den regionalen Mittelstand ist das interessant: Schon mit ein paar hundert exakt selektierten Adressen lässt sich eine wirtschaftliche Kampagne fahren.

Die echten Gesamtkosten eines Mailings

Das Porto ist nur ein Teil der Rechnung. Wer ehrlich kalkuliert, plant fünf Positionen ein:

  • Porto – der Dialogpost-Tarif je Sendung (siehe oben).
  • Druck & Papier – abhängig von Format, Auflage und Veredelung.
  • Kuvertierung & Personalisierung – das physische Erstellen und Befüllen.
  • Adressen – die selektierte, geprüfte Zielgruppe.
  • Konzept & Gestaltung – einmalig, verteilt sich über die Auflage.

Ein grobes Rechenbeispiel: Ein Standard-Mailing an 2.000 Betriebe kostet – Porto, Druck und Verarbeitung zusammen – je nach Umfang typischerweise im niedrigen bis mittleren einstelligen Eurobereich pro Sendung. Bei einer realistischen Rücklaufquote von 2–4 % ergeben sich daraus 40–80 Reaktionen. Ihre konkrete Rechnung – Adressmenge, Rücklauf und mögliche Neukunden – ermitteln Sie in zwei Minuten mit dem Kampagnen-Kalkulator.

Dialogpost oder Postwurfsendung?

Beide Wege bringen Werbung in den Briefkasten – der Unterschied ist die Adressierung:

  • Dialogpost (adressiert): jede Sendung geht an eine konkrete Firma. Sie selektieren die Zielgruppe, sprechen den Entscheider persönlich an und messen den Rücklauf pro Adresse. Höhere Relevanz, höherer Rücklauf.
  • Postwurfsendung (unadressiert): Verteilung an alle Haushalte oder Betriebe eines Zustellbezirks – ohne Namen. Günstig für breite Reichweite, aber mit Streuverlust und ohne persönliche Ansprache.

Für die B2B-Neukundengewinnung ist adressierte Dialogpost fast immer die bessere Wahl: Der Erfolg steht und fällt mit der Passgenauigkeit der Zielgruppe – und die gibt es nur mit echten Adressen.

So holen Sie das Meiste aus Ihrem Dialogpost-Mailing

  • Eng selektieren statt breit streuen. Lieber 800 passende als 5.000 wahllose Empfänger. Genau dafür lassen sich B2B-Firmenadressen nach Branche, Region und Größe kaufen.
  • Den Entscheider ansprechen. Adressen mit Ansprechpartner werden häufiger gelesen als Post „z. Hd. der Geschäftsleitung".
  • Frische, geprüfte Daten nutzen. Rückläufer durch veraltete Adressen kosten doppelt: Porto und Wirkung.
  • Nachfassen einplanen. Ein Anruf 1–2 Wochen nach dem Mailing vervielfacht oft die Reaktion.

Häufige Fragen zu Dialogpost

Wie viele Sendungen brauche ich für Dialogpost?

Bundesweit ab 5.000 Sendungen, regional ab 200 je Leitregion. Für kleine Auflagen von 500–4.999 Sendungen gibt es Dialogpost EASY mit 0,18 € Zuschlag je Sendung (Stand 2026, zzgl. USt.).

Was kostet Dialogpost pro Sendung?

Im Standard-Format ab 0,38 € (bis 20 g) bzw. 0,42 € (bis 50 g), im Groß-Format je nach Gewicht 0,54 €–1,11 €. Alle Preise zzgl. USt., Stand 01.01.2026 – verbindlich ist die aktuelle Preisliste der Deutschen Post.

Was ist der Unterschied zwischen Dialogpost und Postwurfsendung?

Dialogpost ist adressiert (mit konkreter Empfängeradresse), Postwurfsendungen werden unadressiert an ganze Zustellbezirke verteilt. Adressierte Dialogpost erlaubt präzise Selektion und persönliche Ansprache – und erzielt dadurch meist deutlich höheren Rücklauf.

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